Füssen, ehem. Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten

Die Pfarrkirche der Pfarrei "Zu den Acht Seligkeiten" war die jüngste Kirche der Pfarreiengemeinschaft Füssen und lag im Westen der rund 15.000 Einwohner zählenden Stadt im Ostallgäu. Zwischen dem ersten Spatenstich am 2. April 1963 und der feierlichen Einweihung durch den Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle, am 26. März 1966, lagen fast drei Jahre Bauzeit. Die Chorwand empfing die Gläubigen symbolisch mit offenen Armen. Sie hatte eine Spannweite von 37 m. Die Raumhöhe betrug 21 m. Die massiven Sakralien - Altar, Ambo, Priestersitz, Taufbecken und Tabernakel - waren aus Anröchter Dolomit gehauen. Die Kirche wurde 2024 profaniert und 2025 abgerissen.
Fuessen Acht Seligkeiten
Fuessen Acht Seligkeiten2
5-stimmiges Geläute: h°-d'-e'-fis'-a'
Die vier kleineren Glocken wurden 1966 von Karl Czudnochowsky in Erding gegossen, die große entstand 1978 in der Gießerei Heidelberg.

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