Großweingarten, Pfarrkirche St. Michael

Weit reicht der Blick vom Michelsberg oberhalb der Stadt Spalt. Als Großweingarten im späten 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, existierte dort bereits ein Gotteshaus, das dem Heiligen Michael geweiht war. Die heutige Kirche entstand bei einem grundlegenden Umbau, kurz nachdem die Gemeinde 1813 zu einer selbstständigen Pfarrei erhoben wurde. ImInneren sind verschiedene Stile zu entdecken, die im Laufe der Jahrhunderte ihren Einfluss auf die Ausstattung hatten.
Grossweingarten
Grossweingarten2
4-stimmiges Geläut: g'-h'-dis''-fis''
Die beiden größeren Glocken wurden im Jahr 1591 in Nürnberg von Christof Glockengießer gegossen. Aus dem Jahr 1747 stammt die zweitkleinste von Nicolaus und Claudius Arnoldt aus Dinkelsbühl. Die kleinste Glocke in der Turmlaterne ist ein Werk von Richard Geissendörfer aus Nördlingen und wurde 1852 geschaffen.

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