Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle
Die Geschichte der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle von Regensburg reicht weit zurück, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte bereits im Jahr 875. Der heutige imposante Bau aus romanischer Zeit ist als dreischiffige Basilika mit Querhaus und einem spätgotischen Chor angelegt. Im Jahr 1747 begann die Umgestaltung des Inneren im Stil des bayerischen Rokoko. Dabei entstand einer der am prächtigsten und ausgestatteten Rokoko-Sakralräume Bayerns, der seit der großen Renovierung in den Jahren 1990-2002 wieder in neuem Glanz erstrahlt.
4-stimmiges Salve-Regina-Geläute: d'-fis'-a'-h'
Glocke 1
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d'-9
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2.560 kg |
1.561 mm |
1777 |
Johann Florido, Straubing |
Glocke 2
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fis'-5
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1.400 kg |
1.215 mm |
1247 |
Fridericus |
Glocke 3
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a'-3
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490 kg |
956 mm |
1971 |
Rudolf Perner, Passau |
Glocke 4 |
h'-1 |
500 kg |
992 mm |
13. Jh. |
unbekannt |
Bemerkenswertes Mischgeläute mit zwei sehr alten Glocken. Es gibt noch eine fünfte Glocke, ebenfalls von Fridericus im Jahr 1247 gegossen mit dem Ton g'-9. Sie ist allerdings außer Betrieb.